Integrationskurse und Bildungsangebote
Integrationskurse
Mit Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes im Jahr 2005 wurde ein Mindestrahmen
staatlicher Integrationsangebote geschaffen. Den Kern dieser staatlichen Angebote
bildet der Integrationskurs. Zuwanderer bekommen Sprachunterricht mit dem Ziel,
sich im Alltag besser verständigen zu können.
Zurück in die Zukunft e.V. ist zugelassener Träger für die vom Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge geförderten Integrationskurse und bietet laufend Kurse
in verschiedenen Modulen/ Niveaustufen im Stadtbezirk Nippes an.
Themen und Inhalte
Ein Integrationskurs besteht aus einem Sprachkurs mit 600, unter bestimmten Bedingungen
mit 900 Unterrichtsstunden.
Im anschließenden Orientierungskurs mit 45 Unterrichtsstunden wird Basiswissen zur deutschen
Rechtsordnung, zum Staatsaufbau, zu Geschichte und Kultur vermittelt.
Ziel des Integrationskurses ist die Prüfung "Deutschtest für Zuwanderer",
die den Sprachstand B1 vermittelt.
Teilnehmer
Neu eingewanderte Migrantinnen und Migranten haben einen Anspruch auf einen Integrationskurs.
Schon länger in Deutschland lebende Zuwanderer, EU-Bürger und Deutsche mit nicht ausreichenden
Deutschkenntnissen können beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Integrationskurs
beantragen.
Anmeldung
Wenn Sie Interesse haben und weitere Informationen benötigen, beraten wir Sie gerne in unserer Sprechstunde:
Donnerstag 11.00 - 12.00 Uhr und 15.00 - 16.00 Uhr und nach Vereinbarung
Was kostet ein Integrationskurs?
Eine Unterrichtsstunde kostet einen Euro (Kostenbeitrag). Der gesamte Kurs kostet daher 645,00 bzw. 945,00 Euro.
Empfänger von Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe werden auf Antrag vom Kostenbeitrag befreit. Befreit werden
können auch Teilnehmer, denen es besonders schwer fällt den Kostenbeitrag zu zahlen.

FRAUENKURSE
Kursangebote zur Integration ausländischer Frauen
Frauen mit Migrationshintergrund haben eine Schlüsselfunktion bei der Integration. Sie sind nicht nur maßgeblich
am Integrationsprozess ihrer Kinder beteiligt, sondern leisten auch vielfältiges soziales Engagement für die Gesellschaft.
Um die Potentiale von Zuwanderinnen zu stärken und ihre Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben in Deutschland zu erhöhen,
bietet Zurück in die Zukunft e.V., gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, besondere Seminarmaßnahmen für
Frauen mit Migrationshintergrund an, sogenannte Frauenkurse.
Themen und Inhalte
Die Seminarmaßnahmen bestehen aus einer Kombination verschiedener frauenspezifischer Angebote. Sie reichen von
mehrtägigen Seminaren über Gesprächskreise bis hin zu praktischen Angeboten, die von Gesundheit und Kreativität
über Bildung und Erziehung bis zur Zukunftsplanung und Entwicklung beruflicher Perspektiven reicht. Wesentliche
Inhalte sind dabei:
• Vermittlung einfacher deutscher Sprachkenntnisse
• Reflektion persönlicher Migrationserfahrungen
• Informationen über das deutsche Bildungssystem
• Information über berufliche Weiterbildungs- und
Qualifizierungsmöglichkeiten
Teilnehmerinnen
Migrantinnen ab 16 Jahren aus allen Ländern außerhalb Westeuropas, Nordamerikas und Australiens können am Kurs teilnehmen.
Anmeldung
Wenn Sie Interesse haben und weitere Informationen benötigen, beraten wir Sie gerne in unserer Sprechstunde:
Donnerstag 11.00 - 12.00 Uhr und 15.00 - 16.00 Uhr und nach Vereinbarung
Emine Erdem Tel. 0221/ 47 35 187 emine.erdem@zidz.info
Was kostet ein Frauenkurs?
Die Teilnahme am Frauenkurs ist kostenlos.
Offene und allgemeine Sozialberatung
In enger Zusammenarbeit mit dem interkulturellen Dienst Nippes beraten wir bei Fragen zu Aufenthalt, Asylverfahren,
Sozialhilfe, Familienproblemen, Wohnungsproblemen und insbesondere auch zu Sprachkursen.
Unsere Angebote:
• Allgemeine Anlaufstelle für alle Ratsuchenden
• Soziale Beratung in den unterschiedlichsten Lebens- und Familiensituationen
• Hilfe zur Selbsthilfe
• Beratung und Hilfe zur wirtschaftlichen Sicherung bei Arbeitslosigkeit, Sozialleistungsbezug oder längerer Erkrankung
• Information und Beratung über existenzsichernde Hilfen, wie z. B. Leistungen nach SGB II (sog. Hartz IV), SGB XII und anderer Sozialleistungsträger
• Klärung der sozialen und wirtschaftlichen Haushaltssituation
• Hilfen zur Überwindung finanzieller Schwierigkeiten bei Überschuldung
• Vermittlung von weiterführenden Beratungsangeboten
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